Film & Bühne
Wenn im Kino, in einer Serie oder auf der Bühne jemand raucht, ist es fast nie Tabak. Seit Jahrzehnten greifen Produktionen zu Kräuterzigaretten als Requisite – so selbstverständlich, dass eigene Requisiten-Marken dafür existieren und Requisitenabteilungen sie kartonweise vorrätig halten. Diese Seite erklärt, warum das so ist, welche Rauchrequisiten es gibt und was sie können müssen, wie der Anschluss zwischen den Einstellungen gewahrt wird, was der Arbeitsschutz verlangt und wie sich das Rauchen auf Leinwand und Bühne gewandelt hat: von der Zigarette als erotischem Code über die bezahlte Produktplatzierung bis zur heutigen Praxis, jede Rauchszene zu zählen und zu bewerten. Und sie zeigt an gut belegten Beispielen, was da tatsächlich glimmt.
Inhalt
- Warum am Set fast nie Tabak geraucht wird
- Requisitenkunde: die Arten der Rauchrequisite
- Anforderungen an die Requisitenzigarette
- Continuity: der Anschluss am Set
- Arbeitsschutz am Set
- Rauchen im Film: eine Geschichte in fünf Akten
- Heutige Bewertungspraxis
- Berühmte Beispiele und was dort glimmt
- Bühnenpraxis: Theater, Oper, Musical
- Fernsehen und Musikvideo
- Digitaler Rauch und die Zukunft der Rauchrequisite
- Einordnung: ein Arbeitsmittel, kein Genussmittel
Warum am Set fast nie Tabak geraucht wird
Der naheliegende Gedanke – wer im Film raucht, raucht eben – übersieht, wie Filme entstehen. Eine Szene wird nicht einmal gespielt, sondern zerlegt: in eine Totale, in Schuss und Gegenschuss, in Nahaufnahmen der Hände und des Gesichts, jede Einstellung mehrfach wiederholt, bis Spiel, Kamera, Licht und Ton zusammenpassen. Eine Figur, die im fertigen Film eine einzige Zigarette raucht, bedeutet für die Darstellerin oder den Darsteller einen Drehtag mit zwanzig oder dreißig angezündeten Zigaretten; bei einer Serienfigur, die in jeder Szene raucht, summiert sich das über eine Staffel zu Tausenden. Unter diesen Bedingungen ist echter Tabak keine Geschmacksfrage mehr, sondern ein Problem, das die Branche seit Jahrzehnten mit Kräuterzigaretten löst – tabak- und nikotinfreien Zigaretten, wie sie die Seite Was Kräuterzigaretten sind beschreibt.
- Arbeitsschutz: Schauspielerinnen und Schauspieler müssten sonst am Arbeitsplatz Nikotin konsumieren – auch Nichtraucher, auch bei zwanzig Takes. Die Kräuterzigarette entfernt den Suchtstoff; der Rauch bleibt eine Belastung, weshalb Drehpläne Rauchszenen bündeln und Studios gelüftet werden.
- Keine Abhängigkeit anfüttern: Wer für eine Rolle wochenlang rauchen muss, soll das Set nicht mit einer Nikotinabhängigkeit verlassen. Bei Serien, die über Jahre gedreht werden, ist das keine theoretische Sorge.
- Rauchverbote: Studios sind Arbeitsstätten, Drehorte sind Gaststätten, Behörden, Krankenhäuser und Züge, in denen Tabakrauchen gesetzlich untersagt ist, sowie denkmalgeschützte Gebäude, deren Hausleitung offenes Feuer meist ausschließt. Für Bühnen sehen einige Bundesländer Ausnahmen für künstlerische Darbietungen vor; sie gelten in der Regel für jedes Rauchen, auch mit tabakfreien Requisiten. Die Kräuterzigarette umgeht diese Regeln also nicht: Die Verbote knüpfen meist an das Rauchen an, nicht an den Tabak; eine brennende Kräuterzigarette fällt daher in der Regel darunter, im Einzelfall entscheidet der Wortlaut. Was sie leistet, ist etwas anderes: Sie nimmt der ohnehin genehmigungspflichtigen Szene den Suchtstoff.
- Kontinuität: Requisitenzigaretten brennen gleichmäßig und reproduzierbar ab – entscheidend, wenn eine Szene aus Dutzenden Einstellungen zusammengeschnitten wird, die über Stunden oder Tage verteilt entstanden sind.
- Kontrolle über das Bild: Requisitenware kommt in neutralen Packungen, lässt sich in Epochen- oder Fantasiepackungen umfüllen und zeigt keine Marke, die im Bild nichts zu suchen hat.
Die Kräuterzigarette ist dabei nicht die einzige Rauchrequisite, sondern diejenige für den Fall, dass wirklich gezogen und ausgeatmet werden muss; wo eine jugendliche Figur raucht, darf der minderjährige Darsteller gar nichts anzünden, und die Szene entsteht mit Attrappe, Schnitt und nachträglichem Rauch. Was die Kräuterzigarette nicht löst, sollte von Anfang an klar sein: Der Rauch der Requisite ist Verbrennungsrauch mit Kohlenmonoxid, Feinstaub und Teer, wie die Seite Wirkung und Risiken ausführt. Die Requisite ersetzt den Suchtstoff, nicht die Schadstoffe.
Requisitenkunde: die Arten der Rauchrequisite

Als Requisite gilt alles, was Darstellende in die Hand nehmen oder benutzen. Die Requisitenabteilung unterscheidet dabei zwischen Objekten, die in Großaufnahme bestehen müssen, und solchen, die nur im Hintergrund vorkommen: Die Zigarette, die in der Nahaufnahme angezündet und gezogen wird, ist ein anderes Objekt als die Zigarette in der Hand einer Nebenfigur an der Bar.
Die Kräuterzigarette als Requisitenware
Der Standard, sobald eine Figur sichtbar zieht, ausatmet oder die Zigarette abbrennen lässt. Requisitenmischungen setzen, wie die Seite Typische Kräuter beschreibt, meist auf neutrale Trägerkräuter wie Königskerze oder Damiana, die ruhig glimmen und einen tabakähnlichen Rauch geben; stark duftende Zutaten treten zurück, weil ihr Geruch am Set niemandem hilft. Die Zigaretten kommen in den gängigen Formaten mit Filter in Weiß- oder Korkoptik, für Epochenstoffe auch filterlos und kürzer. Verpackt sind sie in neutralen Schachteln, die nie ins Bild geraten; für die Szene werden sie in reproduzierte historische Packungen oder in Packungen fiktiver Marken umgefüllt. Solche Fantasiemarken haben eigene Karrieren gemacht: Eine erfundene Marke mit einem an einen realen Klassiker angelehnten Namen taucht seit den 1960er-Jahren in unzähligen amerikanischen Serien und Filmen auf.
Nicht brennende Attrappen
Für alles, was ohne Glut auskommt: die Zigarette hinter dem Ohr, im Mundwinkel, in der Hand einer Figur, die gerade spricht, statt zu rauchen, das Päckchen auf dem Tisch, die Zigarette des Hintergrunddarstellers. Attrappen bestehen aus Papier oder Kunststoff, tragen eine aufgemalte „Glut“ und wiegen nichts. Sie sind die Requisite für minderjährige Darstellende, für Proben und für Wartezeiten zwischen den Takes. Eine Variante trägt eine kleine Leuchtdiode in der Spitze, die in dunklen Einstellungen und aus der Distanz das Glimmen simuliert. In der Nahaufnahme entlarvt sich jede Attrappe: kein Rauch, keine wandernde Glut, keine Asche.
Puderzigaretten
Ursprünglich ein Scherzartikel: eine Papierhülse mit einer kleinen Menge Puder – meist Talkum, Maisstärke oder Puderzucker –, die beim kräftigen Ausblasen eine weiße Wolke abgibt. Auf der Bühne, in der Comedy und bei Kindervorstellungen ist sie eine brauchbare Lösung, weil sie ohne Feuer und Rauch auskommt. Ihre Grenzen: Es lässt sich nicht daran ziehen, nur hineinblasen, die Wolke fällt schnell, das Puder landet auf Kostüm und Bühnenboden, und nach wenigen Stößen ist die Hülse leer.
Verdampfer-Attrappen
Kleine elektrische Verdampfer in Zigarettenoptik mit nikotinfreier Flüssigkeit erzeugen beim Ziehen einen Dampf, der im Scheinwerferlicht wie Rauch aussieht. Sie kommen ohne Flamme und Glut aus, was sie für Bühnen und Innenräume mit strengem Brandschutz interessant macht. Dampf verhält sich aber anders als Rauch – dichter, schwerer, schneller verschwunden – und hinterlässt weder Asche noch einen abnehmenden Stängel. Für die Halbtotale reicht das, für die Nahaufnahme einer Figur, die eine Zigarette zu Ende raucht, nicht. Bei zeitgenössischen Figuren ist die E-Zigarette ohnehin eine eigene Requisite: Wo im Drehbuch gedampft wird, wird mit nikotinfreier Flüssigkeit gedampft.
Zigarren, Zigarillos, Pfeifen
Für Zigarren gibt es tabakfreie Kräutervarianten, sie sind aber seltener und optisch oft weniger überzeugend als die Kräuterzigarette. Viele Produktionen behelfen sich anders: Die Zigarre wird kalt gehalten und gekaut, nur in der Einstellung des Anzündens brennt sie, oder ein Darsteller, der ohnehin raucht, raucht mit seinem Einverständnis eine echte. Wie prägend die Zigarre als Requisite sein kann, zeigen die Zigarillos des namenlosen Revolverhelden in den Italowestern der 1960er-Jahre; mehr zur Zigarre als Kulturobjekt steht auf der Schwesterseite kubanischezigarren.org. Pfeifen werden meist kalt gehalten oder mit einer Kräutermischung gestopft. Der digital eingefügte Rauch, die letzte Zeile der folgenden Tabelle, hat am Ende dieser Seite einen eigenen Abschnitt.
| Requisite | Glut und Rauch | Ziehen möglich | Typischer Einsatz | Grenzen |
|---|---|---|---|---|
| Kräuterzigarette (Requisitenware) | echte Glut, echter Rauch, echte Asche | ja | alle Einstellungen mit sichtbarem Ziehen, Ausatmen und Abbrand | Verbrennungsrauch, Geruch, Brandschutz, Belastung bei vielen Takes |
| Nicht brennende Attrappe | keine; aufgemalte Glut | nein | Hintergrund, Totale, Halten und Gestik, Proben, Minderjährige | in der Nahaufnahme erkennbar, kein Rauch, keine Aschelänge |
| Attrappe mit Leuchtspitze | Leuchtpunkt, kein Rauch | nein | Nachtszenen, Distanz, Bühne aus dem Zuschauerraum | Glut wandert nicht, Nahaufnahme entlarvt |
| Puderzigarette | Puderwolke beim Ausblasen | nur Schein-Zug | Bühne, Comedy, Kinder- und Jugendtheater | Wolke fällt schnell, Puder auf Kostüm, wenige Stöße |
| Verdampfer-Attrappe (nikotinfrei) | Dampf, keine Glut | ja | Bühne, Innenräume mit strengem Brandschutz, zeitgenössische Figuren | Dampf verhält sich anders als Rauch, kein Abbrand, keine Asche |
| Digitaler Rauch | nachträglich eingefügt | beliebig | ruhige Einstellungen, Nachbesserung, Rauch für Minderjährige | Aufwand bei Atem, Händen, Gegenlicht; wirkt schnell künstlich |
Anforderungen an die Requisitenzigarette
Eine Requisitenzigarette wird an anderen Maßstäben gemessen als eine Kräuterzigarette für den Genuss oder den Rauchstopp. Niemand am Set fragt, wie sie schmeckt; alle fragen, wie sie sich vor der Kamera verhält.
Aussehen und Epochentreue
Die Zigarette muss in das Jahr passen, in dem die Geschichte spielt. Bis weit in die 1950er-Jahre hinein rauchte die Welt filterlos und kurz; Filterzigaretten setzten sich erst danach durch, und das King-Size-Format mit langem weißem Filter ist ein Kind der Nachkriegsjahrzehnte. Eine Figur der 1930er-Jahre mit einer heutigen Filterzigarette ist ein Anschlussfehler an der Geschichte selbst. Zur Requisite gehört deshalb das ganze Umfeld: Etuis und Zigarettenspitzen, Streichholzbriefchen statt Einwegfeuerzeug, Standaschenbecher, Packungen im Grafikstil der jeweiligen Zeit. Die Geschichte dieser Formate und ihrer Werbung ist auf der Schwesterseite zigarette.com nachzulesen.
Abbrand
Der Abbrand muss ruhig, gleichmäßig und von Zigarette zu Zigarette gleich sein. Tabakzigaretten sind darauf über Jahrzehnte optimiert worden, mit abgestimmter Feuchte, Schnittbreite und Papier; Kräutermischungen neigen dazu, etwas schneller und unruhiger zu glimmen. Requisitenware wird deshalb auf ein möglichst tabakähnliches Verhalten eingestellt und über eine ganze Produktion hinweg aus derselben Charge bezogen, weil schon eine andere Feuchte den Abbrand verändert. Ein zweiter Punkt ist die Asche: Tabakasche hält als Säule zusammen, Kräuterasche zerfällt leichter. Wo eine lange Asche eine Rolle spielt – die Zigarette, die eine Figur vor Anspannung vergisst –, müssen Requisite und Kamera das vorab klären.
Rauch
Rauch ist für die Kamera in erster Linie ein Lichtphänomen. Er wird sichtbar, wenn er von hinten oder von der Seite beleuchtet wird; frontal beleuchtet verschwindet er fast. Kameraleute setzen bei Rauchszenen deshalb gern ein Gegenlicht, und viele Innenräume werden ohnehin mit feinem Nebel aus einem Hazer gefüllt, der Lichtstrahlen sichtbar macht. Der Rauch der Kräuterzigarette muss darin aussehen wie Tabakrauch – dünn, bläulich-grau, träge –, und das tut er, weil beide Verbrennungsrauch aus getrocknetem Pflanzenmaterial sind; Dichte und Farbe hängen mehr von Feuchte und Zugtechnik ab als von der Pflanze.
Geruch und Geschmack
Am Set hält sich niemand eine Zigarette an die Nase, aber alle stehen im selben Raum. Eine Requisitenmischung soll deshalb möglichst neutral riechen; ein Studio, das nach Lavendel duftet, irritiert ebenso wie eines voller Tabakqualm. Der Geschmack ist zweitrangig, aber über dreißig Takes hinweg muss die Zigarette erträglich bleiben. Darstellende beschreiben Kräuterzigaretten regelmäßig als kratzig und unangenehm, was weniger an der Mischung liegt als daran, dass sie schlicht viel davon rauchen müssen.
Menge, Lagerung, Logistik
Requisitenware wird kartonweise gebraucht und muss trocken, aber nicht ausgetrocknet gelagert werden, weil zu trockene Kräuter zu schnell brennen und zu feuchte ausgehen. Gute Requisitenabteilungen führen Buch über die Charge je Szene und heben Reserven für Nachdrehs auf, damit auch Monate später dieselbe Zigarette in derselben Weise glimmt.
Continuity: der Anschluss am Set

Continuity, im deutschen Sprachraum auch Anschluss genannt, ist die Disziplin, die dafür sorgt, dass alles, was in einer Szene vorkommt, von Einstellung zu Einstellung gleich bleibt: die Position der Requisiten, der Stand der Uhr, die Frisur, der Füllstand des Glases. Die Zigarette ist dabei ein besonders undankbares Objekt, weil sie sich mit jeder Sekunde verändert: Sie wird kürzer, ihre Asche wächst und fällt ab, ihr Rauch verhält sich jedes Mal anders. Gleichzeitig entstehen die Einstellungen einer Szene nicht in der späteren Reihenfolge, sondern nach Licht, Kameraposition und Verfügbarkeit der Darstellenden; die Nahaufnahme des ersten Satzes kann Stunden nach der Totale des letzten Satzes gedreht werden. Wer beim Schnitt vom einen ins andere springt, sieht sofort, ob die Zigarette dieselbe Länge hat.
Wie der Anschluss gehalten wird
Die Script Supervisorin oder der Script Supervisor – am deutschen Set oft „Continuity“ oder „Script“ genannt – notiert für jede Einstellung, wann die Zigarette angezündet wird, wie lang sie bei welchem Satz ist, in welcher Hand sie liegt und wann sie ausgedrückt wird; Fotos ergänzen die Notizen. Die Requisite hält daraufhin mehrere identische Exemplare in verschiedenen Stadien bereit: frisch, ein Drittel abgebrannt, halb, kurz vor dem Filter. Sie werden vor dem Take auf die passende Länge angeraucht und der Darstellerin oder dem Darsteller unmittelbar vor der Aufnahme brennend gereicht; nach dem Take wird ausgedrückt oder getauscht, damit das Stadium beim nächsten Take wieder stimmt. Diese Vorarbeit ist der Hauptgrund, warum an einem Drehtag mit einer Rauchszene weit mehr Zigaretten verbraucht werden, als je im Bild zu sehen sind.
Zum Anschluss gehören auch Nebenschauplätze: der Füllstand des Aschenbechers, den die Requisite zwischen den Takes auf den dokumentierten Stand zurückbringt; der Lippenstift auf dem Filter, der in der Nahaufnahme da sein muss, wenn er in der Totale da war; die Rauchdichte im Raum, die sich in einem geschlossenen Studio über den Tag anreichert und durch Lüften oder mit dem Hazer gleich gehalten wird; und der Ton, denn das Klicken des Feuerzeugs, das Ziehen und das Ausatmen müssen im Schnitt zusammenpassen und werden häufig nachträglich ersetzt.
Der klassische Fehler
Trotz aller Sorgfalt gehört die Zigarette zu den häufigsten Anschlussfehlern der Filmgeschichte: Zigaretten, die zwischen zwei Einstellungen länger werden; Zigaretten, die von einer Hand in die andere springen; die „ewige Zigarette“, die über eine lange Dialogszene hinweg nicht kürzer wird; Asche, die in der Nahaufnahme zentimeterlang ist und in der Totale fehlt. Solche Fehler sind selten Nachlässigkeit, sondern meist das Ergebnis von Zeitdruck: Wenn ein Take gut war, nimmt man ihn, auch wenn die Zigarette einen Zentimeter zu lang ist. Der gleichmäßige Abbrand der Requisitenzigarette hält den Spielraum klein; abschaffen kann er das Problem nicht.
| Gewerk am Set | Verantwortung bei Rauchszenen |
|---|---|
| Requisite | Beschaffung und Lagerung, Umfüllen in Epochenpackungen, Anrauchen auf Stadien, Reichen und Tauschen zwischen den Takes, Aschenbecher-Stände |
| Script / Continuity | Dokumentation von Länge, Hand, Anzünden und Ausdrücken je Einstellung; Fotos; Abgleich beim Wechsel der Kameraposition |
| Regieassistenz und Aufnahmeleitung | Drehplan mit gebündelten Rauchszenen, Lüftungspausen, Information der Crew, Rauchverbote am Drehort |
| Set-Sicherheit / Brandwache | Offenes Feuer, Löschmittel in Reichweite, Aschenbecher mit Sand, Kontrolle von Kostümen und Perücken, Freigabe bei Locations mit Auflagen |
| Maske und Kostüm | Lippenstift-Anschluss am Filter, Nikotin-Optik an Fingern und Zähnen bei starken Rauchern, Schutz vor Brandlöchern und Geruch |
| Kamera und Licht | Gegenlicht für sichtbaren Rauch, Hazer für gleichmäßige Raumatmosphäre, Abstimmung über Aschelänge und Rauchdichte |
| Visuelle Effekte | Nachträglicher Rauch, Retusche von Anschlussfehlern, Entfernen von Zigaretten für bestimmte Märkte |
Praxis: Wer eine Rauchszene vorbereitet, klärt vor dem Drehtag fünf Dinge: in welchen Einstellungen wirklich gezogen werden muss und wo eine Attrappe reicht; wie viele Stadien der Zigarette die Szene braucht und wie viele Exemplare je Stadium; wer die Zigarette anzündet und reicht; wo gelüftet wird und wie lange die Pausen zwischen den Rauchblöcken dauern; und ob jemand in der Crew den Rauch aus gesundheitlichen Gründen meiden muss. Werden diese Fragen erst vor der Kamera beantwortet, kostet das mehr Zigaretten, mehr Zeit und mehr Gesundheit als nötig.
Arbeitsschutz am Set

Die Kräuterzigarette wird gern als Lösung des Rauchproblems am Set dargestellt. Sie ist es nur zur Hälfte. Kein Nikotin bedeutet keine Abhängigkeit, keinen Entzug zwischen den Drehtagen und keinen Suchtstoff für Menschen, die nie geraucht haben. Beim Verbrennen getrockneter Pflanzen entstehen aber Kohlenmonoxid, Feinstaub, Teer und eine lange Liste weiterer Verbrennungsprodukte, unabhängig davon, ob die Pflanze Tabak heißt; die Seite Wirkung und Risiken beschreibt das im Einzelnen. Am Set kommt die Menge hinzu: Wer an einem Drehtag dreißig Kräuterzigaretten anzündet und daran zieht, baut einen Kohlenmonoxidspiegel auf, der dem eines Tabakrauchers entspricht, und atmet über Stunden den Rauch eines geschlossenen Raums.
Wer betroffen ist
Die Darstellenden sind am stärksten belastet, weil sie ziehen. Viele Produktionen weisen darauf hin, dass der Rauch nur in den Mund genommen und ausgeblasen, nicht inhaliert werden soll – das sogenannte Paffen –, aber wer glaubwürdig rauchen soll, atmet, und wer atmet, atmet Rauch. Dahinter steht die Crew: Kameraassistenz und Tonangel in unmittelbarer Nähe, Maske und Kostüm, die zwischen den Takes an die Darstellenden herantreten, Beleuchter und Bühnenarbeiter, die den ganzen Tag im selben Studio verbringen. Für sie ist der Kräuterrauch Passivrauch mit demselben Kohlenmonoxid und Feinstaub, nur ohne Nikotin. Besondere Rücksicht verlangen Schwangere, Menschen mit Asthma oder anderen Atemwegserkrankungen und Herzkranke, für die Kohlenmonoxid ein reales Risiko ist; sie müssen vorab wissen, dass geraucht wird, und sich entziehen können.
Was Produktionen tun
- Gefährdungsbeurteilung: Rauchszenen werden vor dem Dreh als Belastung erfasst, mit der Frage, ob sie in dieser Menge nötig sind, ob Attrappen oder digitaler Rauch einen Teil ersetzen können und welche Schutzmaßnahmen folgen.
- Bündeln und lüften: Alle Einstellungen mit Glut werden möglichst hintereinander gedreht, dazwischen wird gelüftet oder abgesaugt. Studios mit Klimatechnik erleichtern das, historische Innenräume ohne Fenster erschweren es.
- Takes begrenzen: Manche Regieteams proben Rauchszenen mit Attrappen bis zur Kameraprobe und zünden erst für die Aufnahme an.
- Attrappe, wo immer möglich: Die Kräuterzigarette kommt nur in Einstellungen zum Einsatz, in denen Glut, Zug oder Rauch sichtbar sein müssen.
- Information und Freiwilligkeit: Die Crew erfährt vorab, wann und wo geraucht wird. Wer den Rauch meiden muss, wird an diesem Tag anders eingesetzt.
- Minderjährige: nie mit Glut, nie im Rauch der Szene.
Brandschutz
Eine brennende Zigarette ist offenes Feuer, und Filmsets sind voll von Dingen, die gern brennen: Kulissen aus Holz und Stoff, Perücken und Haarspray, historische Kostüme, Kabel, Papier, Nebelfluid. Studios und Drehorte mit Auflagen verlangen deshalb, dass Rauchszenen angemeldet werden, Löschmittel in Reichweite stehen und Zigaretten nur in Aschenbechern mit Sand oder Wasser ausgedrückt werden. Bei Kirchen, Museen, Schlössern oder Zügen entscheidet die Hausleitung, ob überhaupt eine Glut ins Gebäude darf; oft lautet die Antwort nein, und dann bleibt nur die Attrappe oder der nachträgliche Rauch.
Die rechtliche Seite, qualitativ
Das Arbeitsschutzrecht verpflichtet Arbeitgeber, nichtrauchende Beschäftigte vor Tabakrauch zu schützen, und die Nichtraucherschutzgesetze der Länder verbieten das Rauchen in vielen öffentlichen Gebäuden. Die Verbote knüpfen meist an das Rauchen an, nicht an den Tabak; eine brennende Kräuterzigarette fällt daher in der Regel darunter, im Einzelfall entscheidet der Wortlaut. Wo eine Vorschrift ausdrücklich vom Tabakrauch spricht, ändert das an der Fürsorgepflicht nichts: Wer Beschäftigte einer Belastung aussetzt, muss sie beurteilen, minimieren und die Betroffenen informieren. Auch aus Sicht des Arbeitsschutzes ist Rauch am Arbeitsplatz eine zu beurteilende Gefährdung, keine Geschmacksfrage. Für Kauf und Kennzeichnung der Requisitenware gelten dieselben Regeln wie für jede Kräuterzigarette, siehe Kauf & Recht.
Rauchen im Film: eine Geschichte in fünf Akten
Dass die Requisitenzigarette überhaupt gebraucht wird, hat einen einfachen Grund: Das Kino hat das Rauchen von Anfang an geliebt. Die Zigarette ist ein ideales Schauspielwerkzeug. Sie gibt den Händen etwas zu tun, erlaubt Pausen im Dialog, zeichnet mit einem Griff eine Figur – nervös oder gelassen, verführerisch oder verbraucht –, und ihr Rauch ist im Gegenlicht schlicht schön. Aber es gab auch handfeste Gründe, und die haben mit Geld zu tun.
Erster Akt: Stummfilm und frühes Tonkino
Schon der Stummfilm setzte die Zigarette als Zeichen ein: Der Vamp rauchte, der Schurke rauchte, der Weltmann rauchte. Mit dem Tonfilm kam das Geräusch dazu, das Anreißen des Streichholzes, das Ausatmen. Marlene Dietrichs Lola Lola in „Der blaue Engel“ von 1930 ist eine der frühen Figuren, deren Bild ohne Zigarette nicht denkbar ist. Damals rauchten die Darstellenden Tabak, und niemand sah darin ein Problem; Rauchen war gesellschaftlich so selbstverständlich wie heute das Telefon in der Hand.
Zweiter Akt: der Production Code und die Zigarette als Code
Ab Mitte der 1930er-Jahre unterwarf sich Hollywood dem Production Code, einem Regelwerk der Selbstzensur, das unter anderem sexuelle Darstellungen weitgehend verbot. Das Kino behalf sich mit Stellvertretern, und die Zigarette wurde zum wichtigsten von ihnen: das gemeinsame Rauchen nach einem Schnitt, das Anzünden der Zigarette einer Frau durch einen Mann, die von Lippe zu Lippe gereichte Zigarette – Chiffren, die jeder im Saal verstand. Der Film noir der 1940er-Jahre lebte vom Rauch in Lichtschneisen, und die großen Stars dieser Zeit sind mit Zigarette in Erinnerung geblieben, von Humphrey Bogart in „Casablanca“ bis zu Lauren Bacall, die in „Haben und Nichthaben“ um ein Streichholz bittet.
Parallel dazu begann die Verflechtung mit der Tabakindustrie. Spätere Auswertungen der Firmenarchive haben gezeigt, dass die großen amerikanischen Zigarettenhersteller in den 1930er- und 1940er-Jahren Verträge mit Studios und Stars schlossen: Schauspielerinnen und Schauspieler warben in Anzeigen und Radiospots für Marken, die Studios lieferten Fotos und Namen, die Tabakfirmen bezahlten und bewarben im Gegenzug die Filme. Für die Requisite bedeutete das: Es wurde Tabak geraucht, und zwar oft die Marke, die zahlte.
Dritter Akt: das Fernsehen und die Sponsoren
Das amerikanische Fernsehen der 1950er-Jahre war ein Sponsorenfernsehen. Ganze Sendungen trugen den Namen einer Zigarettenmarke, Nachrichtensendungen wurden von Tabakfirmen präsentiert, und eine der erfolgreichsten Familienserien der Zeit wurde von einem Zigarettenhersteller finanziert, dessen Marke die Hauptfiguren in den Werbeeinblendungen selbst rauchten. Selbst eine Zeichentrickfamilie aus der Steinzeit warb in ihren ersten Jahren für eine Zigarettenmarke. Der Bruch kam mit der Wissenschaft: Der Bericht des amerikanischen Surgeon General von 1964, der den Zusammenhang zwischen Rauchen und Lungenkrebs amtlich feststellte, veränderte die Öffentlichkeit. Anfang 1971 trat in den Vereinigten Staaten das Verbot der Zigarettenwerbung in Fernsehen und Hörfunk in Kraft, 1975 folgte die Bundesrepublik. Damit verschwand die Zigarette aus den Werbeblöcken – nicht aber aus den Sendungen.
Vierter Akt: die bezahlte Platzierung
Als die klassische Werbung im Fernsehen versperrt war, verlagerte die Industrie einen Teil ihrer Ausgaben in die Filme selbst. Die 1970er- und 1980er-Jahre sind die Zeit der bezahlten Produktplatzierung: Marken wurden gegen Geld oder Sachleistungen ins Bild gebracht, in Händen von Hauptfiguren, auf Werbetafeln im Hintergrund, in Packungen auf dem Tisch. Die später veröffentlichten Industriedokumente belegen zahlreiche Fälle. In einer Superman-Fortsetzung von 1980 raucht Lois Lane, die in den Comics nie geraucht hatte, eine bekannte Marke, deren Logo ganze Straßenzüge füllt; der Hersteller hatte dafür bezahlt. 1983 verpflichtete sich Sylvester Stallone in einem Schreiben an einen Tabakkonzern gegen eine halbe Million Dollar, in mehreren Filmen dessen Produkte zu verwenden. Ein James-Bond-Film von 1989 zeigte eine Zigarettenmarke gegen Bezahlung, und das Werbematerial verband Marke und Film ausdrücklich.
Diese Praxis löste in den späten 1980er-Jahren Empörung aus, auch weil sie die Werbeverbote unterlief und Jugendliche erreichte. 1990 verpflichteten sich die amerikanischen Hersteller freiwillig, keine Platzierungen mehr zu bezahlen; 1998 wurde das Verbot bezahlter Produktplatzierung in Filmen, Fernsehen und anderen Medien Bestandteil des großen Vergleichs zwischen der Tabakindustrie und den amerikanischen Bundesstaaten, des Master Settlement Agreement. In Europa verbieten die Regeln für audiovisuelle Medien die Produktplatzierung für Tabakerzeugnisse ausdrücklich. Wie die Tabakwerbung insgesamt Schritt für Schritt aus Fernsehen, Presse, Plakat und Kino verdrängt wurde, zeichnet die Schwesterseite tabak.org nach.
Fünfter Akt: das Rauchen wird gezählt
Mit dem Ende der bezahlten Platzierung verschwand die Zigarette nicht von der Leinwand. Sie blieb ein Ausdrucksmittel und war in den 1990er-Jahren im Kino mehreren Auswertungen zufolge sogar wieder häufiger zu sehen als in den Jahrzehnten davor. Was sich änderte, war der Blick darauf. Forschungsgruppen begannen, Rauchszenen in erfolgreichen Filmen systematisch zu zählen, und untersuchten, ob Jugendliche, die viele Rauchszenen sehen, häufiger mit dem Rauchen anfangen. Das Ergebnis war über viele Studien hinweg deutlich genug, dass der amerikanische Surgeon General 2012 einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Rauchdarstellungen im Film und dem Rauchbeginn junger Menschen feststellte. Aus einer Frage der Ästhetik war eine Frage der öffentlichen Gesundheit geworden.
Heutige Bewertungspraxis
Heute wird das Rauchen im Film gezählt, bewertet und in Altersfreigaben und Unternehmensregeln übersetzt. Das Instrumentarium ist international unterschiedlich, folgt aber einer gemeinsamen Logik: Rauchdarstellungen sollen junge Zuschauerinnen und Zuschauer möglichst nicht erreichen, und wo sie sie erreichen, sollen sie nicht attraktiv erscheinen.
Die Weltgesundheitsorganisation hat in mehreren Berichten seit 2009 Empfehlungen formuliert, die als Referenz dienen: eine Erwachsenenfreigabe für Filme mit Rauchszenen, eine Erklärung der Produktion, dass keine Gegenleistung geflossen ist, der Verzicht auf erkennbare Marken, Anti-Tabak-Spots vor solchen Filmen und keine öffentliche Förderung für Jugendfilme mit Rauchszenen. In den Vereinigten Staaten erklärte der Verband der Filmstudios 2007, das Rauchen als Faktor bei der Altersfreigabe zu berücksichtigen – abgewogen danach, wie häufig und wie glorifizierend geraucht wird und ob ein historischer Kontext es rechtfertigt. Gesundheitsbehörden und Nichtregierungsorganisationen zählen seither jedes Jahr die Rauchszenen in den erfolgreichsten Filmen und veröffentlichen die Ergebnisse nach Studio.
Große Unternehmen haben eigene Regeln aufgestellt. Ein amerikanischer Familienkonzern verzichtet seit 2007 in seinen Produktionen weitgehend auf Rauchdarstellungen und hat die Regel 2015 auf seine übrigen Studios ausgedehnt; Ausnahmen gelten für historische Figuren und für Darstellungen, die das Rauchen erkennbar negativ zeigen. Ein Streaminganbieter kündigte 2019 an, nachdem eine Präventionsorganisation die Rauchszenen in einer seiner populärsten Serien gezählt hatte, in neuen Produktionen für jüngere Zielgruppen auf Rauchen und Dampfen zu verzichten, sofern nicht historische Genauigkeit oder die Erzählung es zwingend erfordern. In Indien, dem größten Filmland der Welt, müssen Filme seit Anfang der 2010er-Jahre während jeder Rauchszene einen eingeblendeten Warnhinweis zeigen. In Deutschland ist das Rauchen kein eigenständiges Kriterium der Altersfreigabe; die Prüfausschüsse berücksichtigen es im Kontext der Frage, ob ein Film riskantes Verhalten für Kinder attraktiv macht. Tabakwerbung im Kino ist inzwischen auf Vorstellungen beschränkt, die nur Erwachsenen offenstehen.
| Wer | Ansatz | Folge für die Produktion |
|---|---|---|
| Weltgesundheitsorganisation (seit 2009) | Empfehlungen: Erwachsenenfreigabe, Erklärung über fehlende Gegenleistung, keine Marken, Anti-Tabak-Spots, keine Förderung | Referenz für nationale Regeln und für Debatten über Filmförderung |
| Vergleich mit der US-Tabakindustrie (1998) | Verbot bezahlter Produktplatzierung in Film, Fernsehen und anderen Medien | Ende der bezahlten Ära; keine echten Marken gegen Geld im Bild |
| US-Studioverband (seit 2007) | Rauchen als Faktor der Altersfreigabe, abgewogen nach Häufigkeit, Glorifizierung und historischem Kontext | Drehbücher für Familienfilme vermeiden Rauchszenen; Epochenstoffe bleiben möglich |
| Große Studios und Streaminganbieter (2007, 2015, 2019) | Unternehmensregeln gegen Rauchdarstellungen in Produktionen für jüngere Zielgruppen, mit historischen und erzählerischen Ausnahmen | Rauchen wird in der Stoffentwicklung begründet, nicht mehr beiläufig eingesetzt |
| Indien (seit Anfang der 2010er-Jahre) | Eingeblendete Warnhinweise während Rauchszenen, vorgeschaltete Gesundheitswarnung | Rauchszenen tragen sichtbar ihre Warnung im Bild |
| Deutschland (Altersfreigabe) | Kein eigenständiges Kriterium; Bewertung im Kontext der Vorbildwirkung | Kaum direkter Druck auf die Requisite; Regeln wirken über Arbeitsschutz und Rauchverbote |
| Europäische Medienregeln | Produktplatzierung für Tabakerzeugnisse in Fernsehen und Abrufdiensten ausdrücklich untersagt | Keine bezahlte Marke im Bild; neutrale oder fiktive Packungen |
Für die Requisite hat diese Entwicklung eine paradoxe Folge. Nie war die Zigarette im Film so genau beobachtet, und nie war das, was da glimmt, so selten Tabak. Ob eine Figur raucht, wird heute in der Stoffentwicklung entschieden und begründet; was sie raucht, ist längst beantwortet: Wo geraucht wird, weil die Zeit, die Figur oder die Geschichte es verlangen, brennt eine Kräuterzigarette.
Berühmte Beispiele und was dort glimmt
Die folgenden, gut belegten Beispiele zeigen, wie sich Ästhetik, Geschäft und Requisite über die Jahrzehnte verschoben haben.
Zwei Zigaretten, eine Flamme (1942)
In „Reise aus der Vergangenheit“ zündet Paul Henreid zwei Zigaretten zugleich an und reicht eine davon Bette Davis. Die Geste wurde zum Inbegriff der Zigarette als Liebeserklärung unter dem Production Code – nichts wird gezeigt, alles ist gesagt – und in Parodien und Hommagen unzählige Male wiederholt. Geraucht wurde Tabak; die Requisite hieß damals schlicht Zigarette.
Der Bogart-Effekt (1940er-Jahre)
Humphrey Bogart, Kettenraucher auch abseits der Kamera, prägte das Bild des rauchenden Helden im Trenchcoat so stark, dass eine Zigarette im Mundwinkel bis heute als Zitat seiner Figuren gelesen wird. Er starb 1957 an Speiseröhrenkrebs – die Kehrseite einer Ära, in der Stars Tabak rauchten und dafür bezahlt wurden, es öffentlich zu tun.
Die Zigarettenspitze (1961)
Audrey Hepburns Holly Golightly in „Frühstück bei Tiffany“ hält eine überlange Zigarettenspitze, die zu den bekanntesten Requisiten der Filmgeschichte zählt. Die Rauchrequisite ist eben mehr als die Zigarette: Spitze, Etui und Feuerzeug erzählen Herkunft, Anspruch und Selbstbild einer Figur.
Der Zigarillo im Mundwinkel (1964 bis 1966)
Clint Eastwoods namenloser Fremder in der Dollar-Trilogie ist ohne Zigarillo nicht vorstellbar; die Requisite ist Teil der Silhouette. Eastwood, Nichtraucher, hat sich nach eigener Aussage über die Zigarillos beklagt und sie als widerlich beschrieben – ein frühes, prominentes Beispiel für eine Rauchrequisite in der Hand eines Menschen, der nicht rauchen will, und damit für die Ausgangslage, aus der der Bedarf an Kräuterzigaretten entstand.
Ein Film übers Rauchen, in dem niemand raucht (2005/2006)
„Thank You for Smoking“, eine Satire über einen Lobbyisten der Tabakindustrie, zeigt in seiner gesamten Laufzeit keine Figur, die tatsächlich eine Zigarette raucht. Der Verzicht war eine bewusste Entscheidung des Regisseurs und wurde zum vielzitierten Beleg dafür, dass ein Film das Rauchen behandeln kann, ohne es zu zeigen.
Der Journalist im Rauch (2005)
„Good Night, and Good Luck“ zeigt den Fernsehjournalisten Edward R. Murrow in den 1950er-Jahren als Kettenraucher, weil er einer war; der Rauch in den schwarz-weißen Studiobildern ist ein Stilmittel des ganzen Films. Nach Angaben der Beteiligten wurden dafür Kräuterzigaretten geraucht – das Dilemma des Epochenfilms in Reinform: Die historische Wahrheit verlangt die Zigarette, der Arbeitsschutz verlangt, dass sie nikotinfrei ist.
Die Werbeagentur (2007 bis 2015)
„Mad Men“, die Serie über eine New Yorker Werbeagentur der 1960er-Jahre, ist das bekannteste Beispiel für den Einsatz von Kräuterzigaretten im Fernsehen. Ihre Figuren rauchen in fast jeder Szene, über sieben Staffeln hinweg. Die Serie entstand in Kalifornien, wo das Rauchen am Arbeitsplatz gesetzlich verboten ist, und die Produktion arbeitete konsequent mit nikotinfreien Kräuterzigaretten; die Darstellenden haben sich in Interviews ausführlich über deren Geschmack beklagt. Die Ironie liegt in der Handlung: Die erste Folge dreht sich um eine Kampagne für eine reale Zigarettenmarke und deren historischen Werbeslogan, und die Serie erzählt über Jahre, wie die Werbeindustrie mit den ersten Gesundheitswarnungen umging. Eine Serie über Tabakwerbung, gedreht ohne Tabak.
Birmingham, 1919 (2013 bis 2022)
„Peaky Blinders“ spielt im Gangstermilieu des englischen Birmingham nach dem Ersten Weltkrieg, in dem die Zigarette zur Uniform gehört. Der Hauptdarsteller hat geschätzt, pro Staffel eine vierstellige Zahl an Kräuterzigaretten geraucht zu haben. Die Zahl illustriert, was der Abschnitt zum Arbeitsschutz beschreibt: Nikotinfreiheit ist eine notwendige, aber keine hinreichende Schutzmaßnahme, wenn die Menge so groß wird. Die Serie über Jugendliche in den 1980er-Jahren, deren gezählte Rauchszenen 2019 die Regel eines Streaminganbieters auslösten, zeigt das Gegenstück: wie unmittelbar die Bewertungspraxis heute auf die Produktion wirkt – nicht über Gesetze, sondern über Aufmerksamkeit.
Bühnenpraxis: Theater, Oper, Musical
Auf der Bühne gelten drei Bedingungen, die der Film nicht kennt. Erstens sitzt das Publikum im selben Raum wie die rauchende Figur; die ersten Reihen riechen und atmen, was auf der Bühne geraucht wird. Zweitens gibt es keinen Schnitt: Die Zigarette muss in Echtzeit angezündet, geraucht und ausgedrückt werden, an genau der Stelle des Textes, die die Inszenierung vorsieht, an jedem Abend gleich. Drittens läuft eine Inszenierung im Repertoirebetrieb über Monate oder Jahre; eine Rauchszene wird nicht dreißigmal an einem Tag, sondern dreißigmal über eine Spielzeit gespielt.
Brandschutz zuerst
Theater sind historisch Brandorte. Die großen Theaterbrände des 19. Jahrhunderts mit Hunderten Toten haben das Bühnenrecht geprägt: den eisernen Vorhang, die Brandwache während der Vorstellung, die Vorschriften für Kulissen und Stoffe, die Genehmigungspflicht für offenes Feuer auf der Bühne. Eine brennende Zigarette ist offenes Feuer im Sinne dieser Regeln. Jede Rauchszene wird deshalb in der technischen Einrichtung angemeldet, die Brandwache weiß, wann und wo geraucht wird, Aschenbecher mit Sand stehen bereit, Kostüm und Bühnenbild sind auf Entflammbarkeit geprüft. Viele Häuser genehmigen Glut nur, wenn sie für die Inszenierung unverzichtbar ist.
Rauchverbot und Ausnahme
Seit den Nichtraucherschutzgesetzen der Länder aus den Jahren 2007 und 2008 sind Theater, Opernhäuser und Konzertsäle rauchfreie Gebäude. Mehrere Bundesländer sehen jedoch eine Ausnahme vor, wenn das Rauchen Bestandteil einer künstlerischen Darbietung ist; Formulierungen und Bedingungen unterscheiden sich. Zwei Punkte werden dabei oft missverstanden. Erstens knüpfen die Verbote meist an das Rauchen an, nicht an den Tabak; eine brennende Kräuterzigarette auf der Bühne fällt daher in der Regel darunter und braucht die Ausnahme ebenso, im Einzelfall entscheidet der Wortlaut. Zweitens ist die Ausnahme kein Freibrief: Sie erlaubt der Kunst das Rauchen, verpflichtet das Haus aber nicht dazu, und Hausrecht, Brandschutzauflagen und Fürsorgepflicht gegenüber Ensemble, Technik und Publikum bleiben bestehen. In anderen Ländern verlief die Entwicklung ähnlich, teils mit heftigen Debatten über Bühnenausnahmen; die Häuser reagierten überall gleich, mit Kräuterzigaretten, wo geraucht werden musste, und mit Attrappen, wo nicht.
Was die Häuser tun
- Ankündigung: Viele Häuser weisen im Programmheft, am Einlass oder auf der Website darauf hin, dass in einer Vorstellung geraucht wird – aus Rücksicht auf Asthmatiker, Schwangere und Menschen, die den Geruch nicht ertragen.
- Attrappen, wo immer möglich: Die Zigarette in der Hand während eines Monologs ist eine Attrappe; erst wenn der Text das Anzünden oder das Ausatmen von Rauch verlangt, brennt etwas.
- Kräuterzigaretten, wo es brennen muss: aus denselben Gründen wie beim Film – kein Suchtstoff für Menschen, die dreißig Abende lang rauchen müssen, und ein neutraler, berechenbarer Abbrand.
- Verdampfer und Puder: für Szenen, die nur den Anschein des Rauchens brauchen. Im Scheinwerferlicht, das ohnehin mit Bühnennebel gefüllt ist, fällt der Unterschied aus dem Zuschauerraum kaum auf.
- Proben mit Attrappe: Die echte Requisite kommt erst in den Hauptproben dazu, damit Timing, Feuer und Aschenbecher einmal unter Vorstellungsbedingungen geübt werden.
Wo die Zigarette zum Stück gehört
Manche Werke lassen sich vom Rauch nicht trennen. Die Oper „Carmen“ spielt im ersten Akt vor einer Zigarettenfabrik in Sevilla; die Arbeiterinnen kommen aus der Fabrik und singen ein Ensemble, dessen Text den aufsteigenden Rauch besingt. Ein Regieteam kann das mit Rauch, Nebel, Andeutung oder Verweigerung lösen, aber es muss sich verhalten. Die Dramen seit Tschechow, von Tennessee Williams bis Harold Pinter, schreiben das Rauchen in Regieanweisungen fest, und in der Musical- und Kabarettwelt der 1920er- und 1930er-Jahre – Berlin, Chicago, das Varieté – ist die Zigarette Teil des Bühnenbilds. Bei zeitgenössischen Stücken streichen viele Regieteams das Rauchen, weil das Publikum es inzwischen als Aussage liest, nicht als Beiläufigkeit.
Hinweis für Bühnen: Der Rauch einer Kräuterzigarette ist im Zuschauerraum nicht harmloser als Tabakrauch, er ist nur nikotinfrei. Eine einzelne Zigarette in einem großen Saal fällt kaum ins Gewicht; bei mehreren rauchenden Figuren, auf kleinen Studiobühnen und in langen Szenen kann der Rauch die ersten Reihen dennoch spürbar belasten. Ankündigung, Lüftung und die Beschränkung der Glut auf das Nötige sind deshalb keine Formalie.
Fernsehen und Musikvideo
Serien: die Mengenfrage
Fernsehserien verbrauchen mehr Requisitenzigaretten als jede andere Produktionsform. Ein Kinofilm hat vielleicht zehn Rauchszenen; eine Epochenserie über mehrere Staffeln hat Hunderte, jede mit dem beschriebenen Aufwand an Stadien, Exemplaren und Anschluss. Serien über Werbeagenturen der 1960er-Jahre, Gangster der 1920er-Jahre oder das Berlin der Weimarer Republik sind deshalb die größten Abnehmer von Requisitenware – und die Produktionen, in denen die Arbeitsschutzfragen am drängendsten sind, weil dieselben Menschen über Jahre denselben Rauch atmen.
Das Studio und die Talkshow
Im Fernsehstudio war das Rauchen bis in die 1980er-Jahre hinein normal, auch außerhalb der Fiktion. Talkshows und Diskussionsrunden fanden in Rauchschwaden statt, und ein deutscher Bundeskanzler rauchte in Fernsehstudios so beharrlich, dass die Zigarette zu seinem öffentlichen Bild gehörte, bis ins hohe Alter und über spätere Rauchverbote hinweg. Heute sind Studios rauchfreie Arbeitsstätten, und was in einer Sendung raucht, ist Fiktion und damit Requisite. In Live-Sendungen mit Spielszenen gelten die Regeln der Bühne, verschärft um das Fehlen jeder Wiederholung: Eine Zigarette, die in der Live-Sendung nicht brennt, brennt nie.
Regeln im Fernsehen
Das Fernsehen unterliegt in Europa Regeln, die für das Kino so nicht gelten. Tabakwerbung ist seit Jahrzehnten verboten, und die Produktplatzierung – seit 2010 in Deutschland unter Bedingungen erlaubt und zu kennzeichnen – ist für Tabakerzeugnisse ausdrücklich ausgeschlossen. Sender haben darüber hinaus eigene Programmgrundsätze und Jugendschutzvorgaben, die Rauchdarstellungen in Sendungen für Kinder praktisch ausschließen. Für die Requisite bedeutet das dasselbe wie im Kino: neutrale oder fiktive Packungen, keine erkennbare Marke, Kräuterzigaretten, wo geraucht wird. Zeichentrickklassiker wurden für Kinderprogramme nachträglich um Zigaretten bereinigt, und in Comics ging es voraus: Ein berühmter Cowboy einer belgisch-französischen Comicreihe tauschte 1983 seine Zigarette gegen einen Grashalm, was die Weltgesundheitsorganisation später mit einer Auszeichnung würdigte.
Musikvideo
Das Musikvideo ist ein Sonderfall zwischen Film und Werbung. Es wird schnell und mit kleinem Team produziert, hat keine Altersfreigabe im klassischen Sinn und lebt von Stilisierung: Rauch im Gegenlicht, die Zigarette als Geste der Coolness oder des Weltschmerzes gehören seit den 1980er-Jahren zu seinem Vokabular. Wo Musikerinnen und Musiker rauchen, tun sie das häufig auf eigene Entscheidung mit eigener Zigarette; wo Darstellende oder nichtrauchende Künstler für das Bild rauchen sollen, sind Kräuterzigaretten die Regel. Verändert haben sich die Plattformen: Videoportale beschränken Inhalte, die Tabakkonsum verherrlichen, per Altersfreigabe oder Reichweite, und Musikvideos mit Rauchszenen werden teils in Fassungen mit und ohne Zigarette produziert. Auf der Konzertbühne gelten die Nichtraucherschutzgesetze der Länder; dass einzelne Künstler rauchend auftreten, ist inzwischen die auffällige Ausnahme.
Der Werbefilm selbst
Eine letzte Fußnote gehört dem Werbefilm, der über Jahrzehnte das Rauchen inszenierte wie kein Spielfilm: Cowboys, Abenteurer, sonnengebräunte Männer mit Zigarette am Lagerfeuer. Die Darsteller rauchten Tabak, und mehrere der Männer, die den berühmtesten Werbe-Cowboy verkörperten, starben später an Lungenkrankheiten – die ehrlichste Erinnerung daran, warum die Requisitenzigarette erfunden werden musste.
Digitaler Rauch und die Zukunft der Rauchrequisite
Die Nachbearbeitung kann Rauch hinzufügen und entfernen. Beides hat Grenzen.
Rauch hinzufügen
Zugefügter Rauch funktioniert, wenn die Zigarette ruhig liegt oder gehalten wird und der Rauch aufsteigen darf, ohne mit Atem, Händen oder bewegtem Licht zu interagieren. Dafür werden reale Rauchelemente vor schwarzem Hintergrund gefilmt und in die Einstellung kopiert, oder der Rauch wird als Simulation berechnet. Bei minderjährigen Darstellenden ist das der übliche Weg: Attrappe im Bild, Glut und Rauch aus dem Rechner. Schwierig wird es, sobald eine Figur den Rauch ausatmet: Er reagiert auf die Bewegung des Kopfes, auf die Sprache, auf die Luftströmung im Raum, und eine glaubhafte Simulation ist aufwendig. Deshalb bleibt die Regel: Wo gezogen und ausgeatmet wird, wird real geraucht, und zwar Kräuter.
Rauch entfernen
Der umgekehrte Fall ist häufiger, als man denkt. Für Märkte mit strengen Regeln, für Fassungen mit niedrigerer Altersfreigabe oder für Fernsehausstrahlungen werden Zigaretten retuschiert, verpixelt oder aus der Hand einer Figur entfernt. Auch das hat Grenzen: Eine Figur, die an nichts zieht und Rauch aus dem Nichts ausatmet, ist keine Lösung. Produktionen, die mit solchen Fassungen rechnen, drehen Rauchszenen deshalb zunehmend so, dass sie sich leicht kürzen oder umschneiden lassen.
Die neue Requisite und der Trend
Für zeitgenössische Figuren ist die E-Zigarette zur Rauchrequisite geworden. Sie braucht keine Glut, keinen Anschluss der Länge und keinen Brandschutz, und ihr Dampf ist mit nikotinfreier Flüssigkeit weniger belastend als Verbrennungsrauch, wenn auch nicht belastungsfrei. Für Epochenstoffe hilft das nicht: Eine Figur der 1950er-Jahre dampft nicht. Solange Filme und Bühnen vom 20. Jahrhundert erzählen, in dem die Welt rauchte, bleibt die Kräuterzigarette das Werkzeug der Wahl. Insgesamt wird aber weniger geraucht als vor zwanzig Jahren. Das Rauchen ist von einer Beiläufigkeit zu einer Aussage geworden: Wer heute eine Figur rauchen lässt, erzählt etwas über ihre Zeit, ihre Herkunft oder ihre Verfassung und entscheidet das bewusst. Für die Requisite verschiebt sich die Aufgabe von der Masse zur Präzision: Die Rauchszene, die bleibt, wird sorgfältiger gebaut als die zwanzig beiläufigen Zigaretten, die früher jede Barszene füllten.
Einordnung: ein Arbeitsmittel, kein Genussmittel
Die Kräuterzigarette in Film, Fernsehen und Theater ist die am wenigsten umstrittene Verwendung des Produkts, und das aus gutem Grund. Sie löst ein konkretes Problem – Menschen müssen für ihre Arbeit rauchen, ohne rauchen zu wollen – auf die einzige Weise, die vor der Kamera und im Zuschauerraum besteht: mit echter Glut, echtem Rauch und echter Asche, aber ohne Suchtstoff. Attrappe, Verdampfer und digitalen Rauch ersetzt sie nicht, sondern ergänzt sie dort, wo diese versagen: in der Nahaufnahme und im Moment des Ausatmens.
Was die Requisitenpraxis lehrt, gilt auch außerhalb der Branche. Erstens: Nikotinfrei heißt nicht schadstofffrei. Die Produktionen, die am meisten Kräuterzigaretten verbrauchen, betreiben den größten Aufwand für Lüftung, Bündelung und Begrenzung, weil sie wissen, was in dem Rauch steckt. Zweitens: Die Kräuterzigarette ist ein Werkzeug für eine begrenzte Aufgabe, nicht für den Alltag; sie wird angezündet, wenn die Kamera läuft, und ausgedrückt, wenn die Szene im Kasten ist. Wer sie für den Rauchstopp in Betracht zieht, findet darin das brauchbarste Bild: eine Requisite für eine Übergangsszene, die ein Ende hat. Drittens: Ob geraucht wird, ist heute eine bewusste, begründete Entscheidung – im Drehbuch, in der Inszenierung, in der Altersfreigabe. Die Zeiten, in denen Tabakkonzerne diese Entscheidung bezahlten, sind vorbei; die Zeiten, in denen sie beiläufig fiel, gehen zu Ende.
Wer sich für die Grundlagen des Produkts interessiert, findet sie auf der Seite Was Kräuterzigaretten sind; die Mischungen, die für Requisitenware infrage kommen, beschreibt die Seite Typische Kräuter; die rechtlichen Rahmenbedingungen für Kauf, Kennzeichnung und Jugendschutz stehen unter Kauf & Recht. Die Fachbegriffe dieser Seite, von der Attrappe über den Anschluss bis zur Requisitenzigarette, erklärt das Glossar.